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Ch. Links Verlag

Bahnhof der Tränen: Die Grenzübergangsstelle Berlin Friedrichstraße, Philipp Springer

Bahnhof der Tränen: Die Grenzübergangsstelle Berlin Friedrichstraße, Philipp Springer

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Jahr: 2013
Seiten: 224
Broschiert
Der Bahnhof Friedrichstraße ist einer der ungewöhnlichsten Orte Berlins. Im Kaiserreich erbaut und in den 1920er Jahren Eingangstor zur glitzernden Welt an der Friedrichstraße, wurde der Bahnhof nach dem Mauerbau 1961 zum wichtigsten Berliner Grenzübergang. Im Osten gelegen, aber trotzdem Teil des West-Berliner Nahverkehrssystems, war er ein einzigartiger Zwischenraum. Im Bahnhof zeigte sich das nahezu perfekte Grenzregime von Staatssicherheit und Nationaler Volksarmee ebenso wie das Gefühl der Zusammengehörigkeit der Deutschen über die Mauer hinweg. Hier spielten sich dramatische Fluchtversuche ab, Spione aus Ost und West nutzten ihn als »Agentenschleuse«, und für manchen Westdeutschen war der Bahnhof der erste Kontakt mit der DDR. Auf der Basis von Akten des Ministeriums für Staatssicherheit und mithilfe von Zeitzeugen-Interviews hat der Historiker Philipp Springer den Alltag an dieser Grenzübergangsstelle rekonstruiert. Dokumente und zahlreiche - teils heimlich gemachte - Fotos illustrieren die ungewöhnliche Geschichte dieses »Bahnhofs der Tränen«. (Anmerkung: Dieser Band wurde mit 183, teils heimlich entstandenen Abbildungen versehen.)
Autor(en): Philipp Springer
Publikations Jahr: 2013
Seiten: 224
Bindung: Broschiert
Sprache: Deutsch
Herausgeber: Ch. Links Verlag
ISBN: 3861537192
Gewicht: 800.0 g

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