Der verschleierte Völkermord: Die Geschichte des muslimischen Sklavenhandels in Afrika N'Diaye, Tidiane; Belakhdar, Christine und Belakhdar, Radouane

Der verschleierte Völkermord: Die Geschichte des muslimischen Sklavenhandels in Afrika N'Diaye, Tidiane; Belakhdar, Christine und Belakhdar, Radouane

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"Der verschleierte Völkermord" schildert erstmals umfassend die Versklavung der schwarzen Bewohner Afrikas durch die muslimischen Eroberer. Im Jahre 652 zwang der Emir Abdallah ben Said dem nubischen König Khalidurat einen Schutzgeld-Vertrag auf: Nubien sollte in Zukunft unter dem Schutz Allahs und seines Propheten Mohammed stehen, sofern es jedes Jahr 360 Sklaven beiderlei Geschlechts an den Imam der Muselmanen überstellte. Im Laufe der folgenden dreizehn Jahrhunderte drangen islamische Sklavenhändler immer tiefer in den Kontinent ein und verschleppten viele Millionen Schwarze in die arabischen Länder. Der Autor beschreibt den unglaublichen Blutzoll, den dieser menschenverachtende Handel forderte. Auf jeden gefangenen Sklaven kamen durchschnittlich drei Menschen, die beim Niederbrennen der Dörfer oder in den darauf folgenden Hungersnöten umkamen. Und auf den Todesmärschen starb in der Regel noch einmal mehr als die Hälfte aller Sklaven. Der Autor schätzt die Zahl der Toten, die auf das Konto des arabomuslimischen Sklavenhandels gingen, auf mindestens 17 Millionen.

- Ein erschütterndes Buch über einen bisher kaum thematisierten Völkermord. 

ISBN-10: 349804690X ISBN-13: 9783498046903 / 978-3498046903

Brand:Rowohlt Manufacturer:Rowohlt Verlag GmbH
253 Seiten, 1. Auflage von 2010, sonst normale Gebrauchspuren, kartonierter Einband, Versand erfolgt mit DHL