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Huber Frauenfeld Verlag

Die wahre Geschichte des VW-Käfers: Wie die Nazis Josef Ganz die VW-Patente stahlen, Paul Schilperoord, Paul van Ooijen, Peter Wydler

Die wahre Geschichte des VW-Käfers: Wie die Nazis Josef Ganz die VW-Patente stahlen, Paul Schilperoord, Paul van Ooijen, Peter Wydler

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Niedriger Lagerbestand: 2 verbleibend

Jahr: 2011
Seiten: 304
Gebundene Ausgabe

Das Buch ist eine Biografie des Ingenieurs und Journalisten Josef Ganz. Es beleuchtet ein kontroverses Kapitel der deutschen Automobilgeschichte. Die zentralen Punkte sind:

Der Ur-Käfer: Das Buch legt dar, dass Josef Ganz maßgebliche technische Konzepte (z. B. Heckmotor, Zentralrohrrahmen) entwickelte, die später im VW Käfer Verwendung fanden.

Enteignung und Flucht: Da Josef Ganz Jude war, wurde er von den Nationalsozialisten verfolgt, aus der Geschichte getilgt und musste schließlich in die Schweiz und später nach Australien fliehen.

1. Die tragische Ironie der Geschichte Der Text erwähnt die "Präsentation des Prototyps vor Adolf Hitler". Es ist eine bittere Ironie, dass Hitler, der den "Volkswagen" als politisches Prestigeobjekt wollte, von der Technik eines jüdischen Ingenieurs begeistert war, während das NS-Regime denselben Ingenieur später verfolgte und aus den Geschichtsbüchern tilgte.

2. Der Umfang der Recherche Die Erwähnung der Archive in Deutschland, der Schweiz, Australien und Kanada verdeutlicht, wie weit verstreut die Beweise für Ganz' Urheberschaft waren. Dass er nach Australien auswanderte, erklärt auch, warum seine Geschichte in Europa so lange in Vergessenheit geraten konnte – er war buchstäblich "aus der Welt".

3. Die "Schweizer Spur" Der Hinweis auf die "Schweizer VW-Prototypen" bezieht sich auf eine interessante Episode: Nach seiner Flucht in die Schweiz versuchte Ganz, seine Ideen dort weiterzuentwickeln (unter anderem den "Rapid"-Kleinwagen), was zeigt, dass das Konzept des Käfers parallel zum deutschen VW auch im Exil weiterlebte.

Historische Korrektur: Der Autor Paul Schilperoord recherchierte jahrelang, um zu beweisen, dass die ursprünglichen Ideen für den "Volkswagen" nicht allein von Ferdinand Porsche stammten, sondern wesentlich auf Ganz zurückgingen.

4. Der technische Fokus: Schilperoord geht detailliert auf die Ingenieursleistungen ein, die den späteren "Käfer" definierten. Speziell genannt werden:

  • Zentralrohrrahmen: Das Rückgrat des Fahrzeugs.
  • Pendelachsen: Für die Federung.
  • Heckmotor: Das klassische Antriebskonzept.
  • Stromlinienkarosse: Die aerodynamische Form.

5. Das Netzwerk der Akteure: ("Das Zusammenspiel") Interessant ist der Hinweis, dass es nicht nur um den Konflikt Ganz vs. Porsche geht, sondern um ein ganzes Umfeld von Konstrukteuren, die damals an ähnlichen Ideen arbeiteten. Wichtige Namen, die oft vergessen werden:

  • Hans Ledwinka (Tatra): Dessen Entwürfe waren ebenfalls eine massive Inspiration für den VW Käfer.
  • Béla Barényi: Er gilt als einer der Väter der passiven Sicherheit und beanspruchte ebenfalls Urheberschaft am Käfer-Konzept.
  • Paul Jaray: Ein Pionier der Aerodynamik (Stromlinie).

Diese Ideen zirkulierten in den 1930ern bei verschiedenen Herstellern (Mercedes, NSU, Tatra), bevor sie im Volkswagen mündeten.

SKU/Bestellnummer: 32414
Zustand: gebraucht
Autor(en): Paul Schilperoord, Paul van Ooijen und Peter Wydler
Publikations Jahr: 2011
Seiten: 304
Bindung: Gebundene Ausgabe
Sprache: Deutsch
Herausgeber: Huber Frauenfeld Verlag
EAN: 9783719315658
ISBN: 3719315657
Gewicht: 1006.0 g

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