Arun-Verlag
Göttinnen und Götter des Alten Europa: Mythen und Kultbilder, Marija Gimbutas
Göttinnen und Götter des Alten Europa: Mythen und Kultbilder, Marija Gimbutas
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Gimbutas schildert auf wissenschaftlichen Grundlagen ein Weltbild, in dem das mitteleuopäische Neolithikum von einer Religion der "Großen Göttin" geleitet gewesen und von patrilinearen Horden aus dem Kurgangebiet überfremdet worden sei. Sie beweist das Vorhandensein eines reichhaltigen Pantheons an Göttinnen, welche sich im Paläolithikum herausbildeten, anhand einer Vielzahl und oft selten publizierter archäologischer Funde aus der vor-indo-europäischen Zeit. Aus dem Inhalt: - Die Zivilisation des Alten Europa und seine Bedeutung - Die Realität der neolithischen Künstler - Rituelle Kleidung - Die Maske - Altäre und die Rolle von Figurinen - Kosmogonische und kosmologische Motive - Die Herrin des Wassers: die Vogel- und die Schlangengöttin - Die Göttin des Lebens, des Todes und der Wiedergeburt - Die schwangere Vegetationsgöttin - Der Jahres-Gott: Phallus, Stier und Dionysus - Das heilige Kind Deutsche Erstausgabe!
Dieses Buch ist das Hauptwerk der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas. Sie entwirft hier das Bild einer friedlichen, egalitären Kultur im neolithischen Europa („Alteuropa“), lange bevor die Indogermanen kamen.
Die These: Gimbutas argumentiert anhand tausender kleiner Tonfiguren und Symbole, dass die Menschen damals keine männlichen Götter, sondern eine „Große Göttin“ in vielen Aspekten verehrten (z.B. als Vogelgöttin, Schlangengöttin oder schwangere Vegetationsgöttin).
Die Beweisführung: Sie deutet Muster auf Keramiken (wie Chevrons, Mäander, Spiralen) nicht als bloße Dekoration, sondern als eine Art heilige „Schrift“, die kosmologische Geschichten erzählt.
Der Wandel: Sie beschreibt, wie diese matriarchale (oder matrifokale) Kultur später von kriegerischen Reitervölkern aus dem Osten (den „Kurgan-Leuten“) überschichtet wurde, was den Übergang zum uns bekannten Patriarchat markierte.
Das Urteil: Ein absolutes Kultbuch. Für die feministische Spiritualität und die Matriarchatsforschung ist es die „Bibel“.
Wissenschaftlicher Kontext: In der klassischen akademischen Archäologie ist Gimbutas hochumstritten. Viele Kollegen werfen ihr vor, sie habe ihre spirituellen Wünsche in die Funde hineininterpretiert („Archäomythologie“). Dennoch ist ihre Kurgan-Hypothese zur Ausbreitung der indogermanischen Sprachen heute weitgehend anerkannt – nur ihre Deutung der „Friedfertigen Göttinnen-Kultur“ bleibt Streitthema.
Zustand: gebraucht
Autor(en): Marija Gimbutas
Publikations Jahr: 2010
Seiten: 312
Bindung: Gebundene Ausgabe
Sprache: Deutsch
Herausgeber: Arun-Verlag
EAN: 9783866630437
ISBN: 3866630433
Gewicht: 1508.0 g
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