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Zwölf Brötchen zum Frühstück: Reportagen aus Auschwitz. Zeitzeugenbericht / Biografie. Mit einem Vorwort von Henryk M. Broder, Noah Klieger
Zwölf Brötchen zum Frühstück: Reportagen aus Auschwitz. Zeitzeugenbericht / Biografie. Mit einem Vorwort von Henryk M. Broder, Noah Klieger
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Dieses ergreifende Buch ist der persönliche Bericht des israelischen Journalisten Noah Klieger über sein Überleben in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten. Das Werk hebt sich durch seine bemerkenswert sachliche und unsentimentale Sprache ab. Klieger verzichtet auf Pathos und beschreibt stattdessen fast schon distanziert die Mechanismen des Grauens, die Willkür der SS und die Launen des Schicksals, die über Leben und Tod entschieden.
Begegnung mit Josef Mengele: Eine zentrale Episode ist Kliegers direkte Konfrontation mit dem berüchtigten Lagerarzt, den er durch schiere Chuzpe bei einer Selektion umstimmen konnte und so der Gaskammer entkam.
Lageralltag und Todesmärsche: Neben Auschwitz dokumentiert Klieger seine Zeit in den Lagern Dora-Mittelbau und Ravensbrück. Besonders eindrücklich schildert er die Räumung der Lager im Januar 1945 und den anschließenden Todesmarsch, bei dem er lernte, „im Gehen zu schlafen“.
Das Trauma nach der Befreiung: Der Bericht verdeutlicht, dass das Überleben der physischen Gefangenschaft nicht das Ende des Leidens bedeutet. Kliegers Fazit – dass die Häftlinge zwar evakuiert, aber niemals seelisch aus Auschwitz befreit wurden – zieht sich als zentrale Mahnung durch das gesamte Werk.
Leser äußern sich zutiefst beeindruckt und oft erschüttert von diesem Zeitzeugenbericht.
Positiv: Vor allem der nüchterne, unaufgeregte Schreibstil wird von den Lesern hervorgehoben. Das Fehlen von literarischen Ausschmückungen macht das Unfassbare für viele erst greifbar. Das Buch wird häufig als Pflichtlektüre für nachfolgende Generationen bezeichnet.
Kritik: Inhaltliche Kritik existiert bei diesem persönlichen Lebenszeugnis praktisch nicht. Gelegentlich wird lediglich angemerkt, dass man nach der Lektüre emotionale Zeit zur Verarbeitung der schonungslosen Schilderungen benötigt.
In der Literatur- und Geschichtskritik wird „Zwölf Brötchen zum Frühstück“ als ein Dokument von unschätzbarem historischem Wert eingestuft. Kritiker loben Kliegers journalistische Präzision, die es ihm ermöglichte, noch Jahrzehnte später gestochen scharfe Erinnerungen an den Alltag und die Absurditäten in den Lagern festzuhalten. Das Buch wird von Redaktionen regelmäßig als einer der wichtigsten Beiträge gegen das Vergessen und Verleugnen des Holocausts empfohlen, da es die historische Makro-Perspektive durch ein zutiefst persönliches Schicksal ersetzt.
Zustand: gebraucht
Autor(en): Noah Klieger
Publikations Jahr: 2010
Seiten: 130
Bindung: Taschenbuch
Sprache: Deutsch
Herausgeber: wjs Verlag
EAN: 9783937989686
ISBN: 3937989684
Gewicht: 169.0 g
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